Kinder-Kirche kreativ

Einmal im Monat - samstags von 10-12 Uhr - findet die Kinder-Kirche kreativ statt. Im traditionellen Gottesdienstraum geht es ziemlich bunt zu. Ob basteln, spielen, singen oder tanzen – die Kinder tauchen in die Welt biblischer Erzählungen ein. Lebensthemen wie Familie, Freundschaft und Streit, Angst und Vertrauen werden mit allen Sinnen erfahrbar. Natürlich haben auch christliche Rituale wie Gebet und Segen einen festen Platz. Ganz nebenbei entdecken die Kinder auch den Kirchenraum für sich.

Eingeladen sind alle Kinder ab 4 Jahren (jüngere Kinder in Begleitung der Eltern). Zur kurzen Abschlussrunde mit Lied und Segen ab 11.30Uhr nehmen dann auch wieder die Eltern teil. Danach stehen als kleiner Snack Getränke, Laugenbrötchen und Gemüsesticks für alle bereit. Hier bietet sich Gelegenheit zum Austausch.

Termine für 2019:

14. September: Gottes Engel sind stärker als das Böse

2. November: Beten - Vater Unser

7. Dezember: eine beschwerliche Reise.

 

Kinder besiegen Riesen Goliath

Foto: P. Koch

Wie der kleine Hirtenjunge David dem Anführer der Philister gegenübertrat, konnten die Kinder in der Kinderkirche kreativ im September live nachempfinden. Die Geschichte wurde an drei Stationen erzählen: David, der jüngste von acht Brüdern hütet die Schafe seines Vaters. Seine Brüder dienen bereits als Soldaten beim König. David liebte die Natur, das Singen und seine Harfe. Dies konnten die Kinder an der ersten Station mit Bildern aus der Natur und beruhigenden Hafenklängen erfahren. Der Vater beauftragt David seinen Brüdern Brot und Früchte in das Soldatenlager zu bringen. Mit den Nahrungsmitteln gepackt ging es zur zweiten Station: dem Lager. Wie wäre es wohl über eine lange Zeit in einem Zelt schlafen zu müssen? Woher nimmt David seinen Mut dem riesigen Goliath gegenüberzutreten – ohne scharfes Schwert und schützende Rüstung?

Foto: A. Schneider

Die Kinder fühlten sich in die Geschichte ein: im Zelt zu schlafen ist für eine Nacht ganz witzig, aber auf das gemütliche Bett wollte keines länger verzichten. Und das David auf Gott vertraute, leuchtete den Kindern natürlich auch sofort ein. „Der ist immer da!“ waren sich alle einig.

 

Am eindruckvollsten und spaßigsten war dann aber die letzte Station: Die Mitarbeiterinnen hatten einen zwei Meter großen Goliath an die Rückseite der Kirche gehängt. Und wie David den Riesen mit seiner einfachen Hirtenschleuder besiegt hatte, durften die Kinder den Goliath aus der Geschichte nun mit Tennisbällen zu Fall bringen.

Foto: A. Schneider

Die Geschichte, nachzulesen in 1. Samuel 17, zeigt auf, dass man bei Gott keine Angst zu haben braucht.

So malten oder schrieben die Kinder im Anschluss ihre Ängste auf Papier. Hinter der Kirche brannte schon ein Feuer in einem Feuerkorb. Nacheinander legten die Kinder ihre Ängste in die Flammen und verbrannten sie. „Jetzt habe ich viel weniger Angst. Meine Angst ist bei Gott und der passt auf mich auf“, erzählte eins der Kinder hinterher.

 

Für unser Team suchen wir Verstärkung: Wer Lust hat die Kinderkirche mitzuplanen und zu gestalten, meldet sich bitte bei Diakonin Anika Schneider (05139-279598 oder diakonin@stmarien-isernhagen.de). Es ist kein sehr großer zeitlicher Aufwand und macht allen viel Spaß.

Kinder entdecken die Orgel

Das war für alle sehr spannend. Die Organisten der Gemeinde – Axel Matzantke und Inka Hildebrand – hatten sich an diesem Samstag Vormittag die Zeit genommen, um den Kindern dieses besondere Instrument näher zu bringen. Nach dem Anfangsritual und der Geschichte von drei Orgelpfeifen, teilten die Kinder sich in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe stieg auf die Empore und lies sich von Axel Matzantke die Orgel erklären. Natürlich durften die Kinder auch selbst die Tasten drücken und die Register ziehen. Auch in die Orgel hinein wurde ein Blick geworfen. Die andere Gruppe beschäftigte sich in der Zeit mit Inka Hildebrand mit den Orgelentdeckerkoffern der Vision Kirchenmusik aus Hildesheim. Hier wurde im Kleinformat deutlich was mit den Luftströmen des Blasebalgs passiert, wenn Register offen oder geschlossen sind. Im Anschluss wurden die Kinder selbst zur Orgel: jedes bekam eine Pfeife zum hineinpusten und gemeinsam wurde „Alle meine Entchen“ gespielt. Nachdem die GruppeZu einer besonderen Kinderkirche kreativ lud das Team im Juni ein. Hoch hinaus ging – auf die Empore, wo die Orgel steht. n getauscht hatten, wurde es noch kreativ. Als Erinnerung an diese musikalische Kinderkirche bastelten die Kinder Regenrasseln aus Isolationsrohren und verzierten sie mit Klebesteinchen und Washi-Tape.

Beim anschließenden Snack schauten einige Kinder noch einen Film von der Sendung mit der Maus, wie eine Orgel gebaut wird.

Diese Kinderkirche war wirklich sehr gelungen.